Weinand

Layenberger-Gesellschafter Weinand: „Sponsoring als USP“

Die Layenberger Nutrition Group ist seit Beginn der Saison 2020/21 Haupt- und Trikotsponsor des SV Sandhausen und verlängerte zuletzt auch ihre Partnerschaft mit der Easycredit Basketball Bundesliga. Warum das mittelständische Unternehmen auf Sportsponsoring setzt und nach welchen Kriterien die Auswahl erfolgt, erklärt Michael Weinand, Gesellschafter und Mitglied der Geschäftsleitung von Layenberger, im Gespräch mit SPONSORs.

Die Layenberger Nutrition Group hat einen „Sommer der Veränderung“ hinter sich: Sportsponsoring bleibt dabei ein elementarer Baustein in der Unternehmenskommunikation. Ende August gab das im rheinland-pfälzischen Rodenbach ansässige Unternehmen bekannt, die Trikotbrust des 1. FC Kaiserslautern auf Wunsch des Clubs für einen anderen Sponsoren frei zu machen. Stattdessen wirbt der Hersteller für Fitness- und Diätmittel seit Beginn der Saison 2020/21 nun als Haupt- und Trikotsponsor des SV Sandhausen in der 2. Bundesliga. Verlängert hat Layenberger indes seinen Vertrag als Partner der Easycredit Basketball Bundesliga (BBL) – um weitere zwei Jahre bis Ende Juni 2022.

Das 1989 gegründete Unternehmen hat sein Sponsoring-Invest damit in Zeiten der Corona-Krise sogar weiter erhöht: „Wir wollen uns nicht zurückziehen, sondern die Partnerschaften aktiv mit Leben füllen“, sagt Michael Weinand, Gesellschafter und Mitglied der Geschäftsleitung von Layenberger, im SPONSORs-Interview. Mit seinem Partner Harald Layenberger, dem Gründer und geschäftsführenden Gesellschafter von Layenberger, habe er das Thema Sponsoring im Sommer „einmal mehr als systemimmanent“ für das eigene Unternehmen erklärt.

Seit dem Einstieg als Trikotsponsor des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) im Jahr 2014, das 2016 beendet wurde, habe Layenberger „eine immer höhere Affinität“ zum Thema Sponsoring entwickelt und dieses längst als „USP“ des Unternehmens identifiziert, unterstreicht Weinand den hohen internen Stellenwert von Sponsoring. Auch deshalb schließt Layenberger weitere Engagements nicht aus: „Wir sind unter gewissen Rahmenbedingungen offen für viele Ideen“, sagt Weinand. So seien gerade „saisonale Highlights im Wintersport immer wieder hochattraktiv“.