NFT

Erlösmodelle via Blockchain: Was das Sportbusiness beachten muss

Vor 13 Jahren, im Januar 2009, kam der Bitcoin auf den Markt. Seitdem ist die für Kryptowährungen grundlegende Blockchain-Technologie zu einem der größten Techniktrends unserer Zeit geworden. Mittlerweile sind innovative Geschäftsfelder auf Basis der Blockchain herangereift, die vor allem auch dem Sport bei seinen Herausforderungen helfen können. SPONSORs hat im Rahmen eines umfassenden Reports verschiedene Strategien von Sportrechtehaltern und Brands im Metaverse- und NFT-Kosmos zusammengefasst und die wichtigsten Key-Learnings identifiziert. 

Am 22. Juni 2020 hat der FC Barcelona mitten in der Corona-Krise innerhalb von 20 Minuten 1,1 Millionen Euro erlöst. Nicht etwa durch gängige Club-Umsätze wie einen Sponsoringabschluss oder Merchandise-Einnahmen, sondern mithilfe eines neuen digitalen Geschäftsmodells. Konkret haben die Katalanen sogenannte Token über die Fan-Engagement-Plattform Socios vertrieben. Welches Geschäftsmodell genau dahintersteckt, wird im SPONSORs Report „NFT, Blockchain & Metaverse: Digitale Erlösmodelle für den Sport“ genauer erläutert. Nur so viel vorweg: Der Blockchain-Technologie kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. 

Nun sind Millionen-Umsätze wie die des FC Barcelona leider nicht für jeden Sportrechtehalter in Deutschland unmittelbar kopierbar. Die Katalanen profitieren da natürlich sehr von den 155 000 Mitgliedern und der globalen Fanbase, die den Club zu einem der größten der Welt machen. Dennoch können diese digitalen Geschäftsfelder grundsätzlich in jedem Club funktionieren.

Corona als Katalysator

Digitale Geschäftsmodelle stehen im Sportbusiness mehr denn je im Fokus. Um national und vor allem international konkurrenzfähig bleiben zu können und um sich unabhängiger vom sportlichen Erfolg zu machen, müssen Clubs neue Einnahmequellen generieren. Parallel dazu können neue Technologien helfen, bestehende Prozesse zu optimieren und die eigene Effizienz zu steigern; denn auch so kann ein Wettbewerbsvorteil erlangt werden.  

Darüber hinaus hat die Corona-Pandemie dafür gesorgt, dass sich die Ausgangslage im Sportbusiness maßgeblich verändert hat. Der Krieg in der Ukraine und die damit einhergehende Wirtschaftskrise verschärfen diese Problematik zusätzlich. Sämtliche Sportrechtehalter haben derzeit mit den gleichen Herausforderungen zu kämpfen, die sich im Wesentlichen in zwei Punkten zusammenfassen lassen: 

  1. Wirtschaftliche Einbußen: Signifikante Erlössäulen wie Spieltags- und mit Abstrichen auch Sponsoringeinnahmen und eventuell Transfererlöse brechen weg. 

  1. Entfremdung der Fans: Die Clubs drohen zunehmend den Kontakt zu wichtigen Zielgruppen zu verlieren, die am Ende entscheidend für jeglichen finanziellen Erfolg sind. 

Eine Antwort auf die Herausforderungen für Sportrechtehalter sollte dabei nicht sein, darauf zu hoffen, dass Krisen wie die Corona-Pandemie nicht mehr auftreten. Im Gegenteil: Eine wesentlich zielgerichtetere und nachhaltigere Maßnahme für Clubs stellt mit Sicherheit das Investment in neue, digitale Geschäftsmodelle dar. Das Motto sollte lauten: Agieren statt reagieren. 

Auch wenn die Nöte in Zeiten von Pandemie, Krieg und Inflation bei vielen Sportorganisationen groß sind, sollte es ihnen im ersten Schritt nicht primär um eine maximale Monetarisierung des digitalen Geschäftsmodells gehen. Die Umsätze werden ohnehin – gerade zu Beginn – nur einen Bruchteil der Gesamterlöse ausmachen. Digitale Felder sind generell auf Langfristigkeit und Wachstum ausgelegt, aus diesem Grund zählt nicht der Moment, sondern vielmehr die perspektivischen Entwicklungschancen. Ein zufriedener und engagierter Fan ist letztlich der Kern aller weiteren Wertschöpfung einer Sportorganisation. 

Neben einer neuen Erlösquelle bieten digitale Geschäftsmodelle weitere Vorteile, die nachgelagert zu mehr Umsatz führen können. Ein Beispiel in dem Kontext sind sicherlich neue Daten und neues Wissen über die Fans. Mit einem optimierten CRM-System können Informationen oder Kaufangebote zum Beispiel gezielt an Fans übermittelt werden. So können auch die Merchandise- oder perspektivisch Ticketing-Umsätze der Clubs mithilfe von zusätzlichen Daten der Fans gesteigert werden. Synergien sind also auch abseits des primären neuen Geschäftsmodells möglich. 

SPONSORs Report

Blockchain im Fokus

Im Zusammenhang mit der Digitalisierung fallen ständig Buzzwords wie Big Data, Social Media oder künstliche Intelligenz. Alles berechtigte Themen, die aktuell und auch in Zukunft sicherlich Mehrwerte für den Sport und dessen Player generieren. Eine Technologie hat sich aktuell allerdings besonders hervorgetan: die Blockchain-Technologie.  

Zahlreiche Anbieter nutzen die Blockchain und drängen mit ihren Ideen und Ansätzen in die Sportbranche. Die originäre Geschäftsidee ist dabei klar: Die Blockchain-Technologie soll dabei helfen, den Kontakt zur digitalaffinen jungen Zielgruppe zu erhalten und sie im Idealfall durch Fan-Engagement-Maßnahmen zu binden. Parallel entstehen neue Geschäftsfelder, die auch zu signifikanten Mehrerlösen führen können, wie das Beispiel des FC Barcelona eindrucksvoll gezeigt hat. 

Nicht umsonst gehen viele Experten davon aus, dass die Blockchain-Technologie und deren Anwendungen zum Gamechanger im Sport avancieren können. Wir geben einen kompakten Gesamtüberblick: Im SPONSORs Report „NFT, Blockchain & Metaverse: Digitale Erlösmodelle für den Sport“ finden Sie Grundlagenartikel zu übergeordneten Fragestellungen und die wichtigsten Strategien und Prozesse im Metaverse- und NFT-Kosmos. Es werden unter anderem folgende Themen-Schwerpunkte behandelt: 

  • Metaverse: Das Metaversum soll das Internet revolutionieren und die bisherige Trennung zwischen realer Welt und virtueller Welt aufheben. In einem gemeinsamen virtuellen Raum sollen sich die Nutzer zum Beispiel mit Avataren bewegen und interagieren können. Lesen Sie im SPONSORs Report, welches Potenzial das Metaverse für den Sport bietet und wer die Pioniere in diesem Bereich sind. 

  • NFTs: Viele Sportrechtehalter in Deutschland haben mittlerweile das Potenzial von NFTs erkannt. Von einem flächendeckenden Einsatz der Technologie ist der Profisport allerdings noch weit entfernt. Im SPONSORs Report wird erklärt, warum das Geschäft mit Trading Cards gerade zu Beginn für Sportclubs geeignet ist. Jedoch gibt es auch andere Strategien, um NFTs ins eigene Geschäftsmodell zu integrieren und davon zu profitieren. 

  • Externe Plattformen vs. eigene Wertschöpfung: Sportrechtehalter in Deutschland investieren aktuell bevorzugt in externe und exklusive Plattformen. Das ist nicht verwerflich, dennoch kann oftmals nicht das gesamte Potenzial von NFTs ausgeschöpft werden. Wie es auch anders funktioniert, lesen Sie im SPONSORs Report. Vorreiter in diesem Bereich ist ein Proficlub aus der Schweiz.  

Bei Begriffen wie NFT oder Blockchain tappen Sie im Dunkeln? Themen wie Metaverse oder Fantoken werfen bei Ihnen Fragezeichen auf? Mit unserem SPONSORs Report „Digitale Erlösmodelle im Sport” erhalten Sie unverzichtbare Insights, um die wichtigsten Grundlagen, Strategien und Prozesse zu verstehen. Sie erwartet nützliches Wissen von Experten der Branche in über 50 Seiten kompakt zusammengefasst – dies beinhaltet sowohl einen allumfassenden Überblick über die verschiedenen Erlösmodelle als auch Best-Practices, um diese im eigenen Unternehmen erfolgreich anwenden zu können.  

Viel Spaß beim Lesen dieses Reports!

Titelfoto: iStock | da-kuk