THW Kiel

THW Kiel schließt Geschäftsjahr mit Minus ab

Der THW Kiel hat das vergangene Geschäftsjahr mit einem Verlust im unteren sechsstelligen Bereich abgeschlossen. Damit erreichte der Club aus der Liqui Moly Handball-Bundesliga (HBL) in etwa das Ergebnis aus dem Vorjahr.

Die Spielbetriebsgesellschaft des THW Kiel hat in der vergangenen Woche seine Finanzzahlen aus dem Geschäftsjahr 2018/19 bekanntgegeben. Demnach erzielte der THW ein Minus von 150 000 Euro (Vorjahr: 147 000 Euro). Marc Weinstock, Aufsichtsratsvorsitzender des THW Kiel, kommentierte die roten Zahlen wie folgt: „Durch das Verpassen der Champions-League-Qualifikation und das gleichzeitige Vorantreiben der weiteren Professionalisierung im Umfeld war es ein schwieriges wie ereignisreiches Jahr für den THW Kiel." Einen positiven Einfluss auf die Jahresbilanz habe die vorzeitige Trennung von Ausrüster Adidas gehabt. Seit dieser Spielzeit läuft der THW in Hummel-Trikots auf. Insgesamt sprach Weinstock von einem „ordentlichen Ergebnis“.

Auf der Pressekonferenz gab der THW zudem erstmals einen Einblick in das Personal-Etat. So gab der deutsche Rekordmeister nach eigenen Angaben sieben Millionen Euro für die Gehälter der Spieler, Trainer, Ärzte und Physiotherapeuten aus.

Foto: picture alliance/Frank Molter/dpa

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