Jörg Roßkopf

SPOBIS Podcast „Sports, Careers & Pioneers" mit Tischtennis Bundestrainer Jörg Roßkopf

„Für mich gehören auch bei Olympischen Spielen der Trainer und die Ersatzspieler auf das Podium und haben eine Medaille verdient,“ sagt Tischtennis-Legende Jörg Roßkopf. Im Vergleich zu anderen Ländern sind wir keine Sportnation. Was der 53-Jährige damit meint und wo er die Verantwortung der Politik sieht, erklärt er im Gespräch mit Podcast-Host Henrik Horndahl.

Als aktiver Spieler hat er aus Misserfolgen für sich Motivation gezogen. „Ich wollte mich jeden Tag verbessern,“ erinnert er sich. Die Einstellung ist bis heute sein Credo. Als Nationaltrainer setzt er auf Ehrlichkeit und 100 Prozent Vertrauen. Das gilt für ihn und seine Spieler. Um ganz nach oben zu kommen, muss man früh damit beginnen hart zu trainieren. Das Unmögliche möglich machen, so wie 1989 bei den Weltmeisterschaften in Dortmund. Niemand hatte die beiden jungen deutschen Jörg Roßkopf und Steffen Fetzner auf dem Zettel und trotzdem haben sie es geschafft, die Chinesen zu schlagen und Weltmeister zu werden. „Das war unglaublich, die beiden Chinesen hatten uns beide gegenüber und die 12 000 Menschen in der Halle, es war wie in einem Rausch.“ Seit 2010 ist Jörg Roßkopf jetzt Bundestrainer, für ihn ein Traumberuf, denn kaum einer hat mehr Leidenschaft für diesen Sport entwickelt als „Rossi“. Er setzt sich für den Breitensport ein, erwähnt immer wieder auch, wie Tischtennis bei Krankheiten, etwa Parkinson helfen kann und wie nötig es ist, Kinder an die Platte zu bringen, statt sie mit der Playstation allein zu lassen. Ein spannendes Gespräch von den Anfängen an der elterlichen Tischtennisplatte, über seine persönlichen Erfolge bis hin zu den Zielen, die Jörg Roßkopf mit der Nationalmannschaft hat.

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Foto: picture alliance / Guido Kirchner | Kirchner/Marco Steinbrenner

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