Formel E

Formel E erzielt erstmals einen Gewinn

Die Formel E hat in der Saison 2018/19 zum ersten Mal in ihrer fünfjährigen Geschichte „schwarze Zahlen“ geschrieben. Der Umsatz belief sich laut Seriengründer Alejandro Agag auf mehr als 200 Millionen Euro.

Die elektrische Rennserie Formel E erzielte in der Saison 2018/19, trotz eines Marketingbudgets von 30 Millionen Euro, erstmalig einen Gewinn von rund einer Million Euro. Die Jahre zuvor hatte die Formel E noch mit Verlusten von 26,4 Millionen Euro (2017/18), 20,8 Millionen Euro (2016/17) sowie 33,7 Millionen Euro in der Saison 2015/16 abgeschlossen. Der Umsatz konnte von 133,4 Millionen auf mehr als 200 Millionen Euro (+ 50 Prozent) gesteigert werden.

Die gestiegenen Erlöse setzen sich aus verschiedenen Bereichen zusammen. So konnte unter anderem das Sponsoring, das fast die Hälfte der Einnahmen ausmacht, durch neue Verträge mit Partnern wie Bosch, Moët & Chandon und Saudi Arabian Airlines, um 25 Prozent im Vergleich zur Saison 2017/18 erhöht werden. Des Weiteren erreichten die Erlöse aus Gebühren von Austragungsstädten und die Einnahmen durch Medienrechte neue Bestmarken. Die Bekanntheit der elektrischen Rennserie wächst ebenfalls. Die 13 Rennen wurden kumuliert von 411 Millionen Fernsehzuschauern (+ 24 Prozent) sowie 400 000 Fans an der Strecke verfolgt.

Zur kommenden Saison, die am 22. November in Diriyya (Saudi-Arabien) beginnt, gehen auch die Stuttgarter Autobauer Mercedes-Benz und Porsche neu an den Start.

Foto: imago images / Pacific Press Agency

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