Coe

IAAF stellt Untersuchungen gegen Coe ein

Die International Association of Athletics Federations (IAAF) hat die Ermittlungen gegen Sebastian Coe beendet. Es wurden keine Beweise im Zuge der Doping- und Korruptionsvorwürfe gegen den IAAF-Präsidenten gefunden.

Die Ethikkommission des Leichtathletik-Weltverbands IAAF hat ihre sieben Monate andauernde Untersuchung gegen den Verbandspräsidenten Coe im Zuge des Doping- und Korruptionsskandals rund um den russischen Leichtathletikverband RusAF abgeschlossen. Die Ermittlungen ergaben laut der IAAF-Kommission, dass Coe keine Verstöße gegen den Verhaltenskodex des Weltverbands nachgewiesen werden können.

Coe wurde zuvor vorgeworfen, er habe bei einer Befragung nicht den wahren Zeitpunkt genannt, wann er von den Doping- und Korruptionsvorwürfen gegen den russischen Leichtathletikverband erfahren hatte. Coe hatte angegeben, dass er keine Kenntnisse hatte, bevor die „ARD“ im Dezember 2014 über die Vorwürfe berichtet hatte. Laut der „BBC“ soll der Leichtathletik-Präsident jedoch vier Monate zuvor in einer Mail geschrieben haben, dass er auf die Anschuldigungen aufmerksam gemacht worden sei.

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