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FC St. Pauli und Congstar veranstalten Gaming-Festival

Haupt- und Trikotsponsor Congstar erweitert sein Engagement beim FC St. Pauli und richtet gemeinsam mit dem Club im Sommer ein zweitägiges "Mobile-Gaming Festival" aus. Künftig will der Club zudem auch in der virtuellen Bundesliga antreten.

Für beide Parteien ist das gemeinsam am 13. und 14. Juli veranstaltete "1. congstar Mobile Gaming Festival" die erste große Maßnahme im Bereich eSport und Gaming. Das Event wird im Ballsaal des Millerntor-Stadions durchgeführt, dem Hospitality-Bereich der Haupttribüne, der bis zu 2200 Menschen Platz bietet.

„Wir wollen der Community die Möglichkeit geben, ihre Gaming-Welt zu zeigen und bieten eine Plattform, um auch Skeptiker mit Gamern zusammenzubringen, um so auch mit Vorurteilen aufzuräumen“, sagte Martin Drust, Marketingleiter des FC St. Pauli.

Beim Event selbst soll es Coachings, mehrere sogenannte Gaming-Areas, Musik-Acts sowie Talks mit Influencern und Spielern des FC St. Pauli geben. Das konkrete Programm können die Besucher dabei selbst mitbestimmen. Auf der Microsite this-is-our-world.de stellt Congstar wöchentlich verschiedene Module zur Wahl. Zu den Angeboten zählen etwa die Auswahl an Online- Spielen, die die Besucher vor Ort testen können.

Congstar will zudem auch abseits des Festivals das Thema Gaming beim FC St. Pauli stärker belegen. So wurde die Unternehmensloge im Stadion umgebaut und soll künftig als Treffpunkt für die Gamer-Community fungieren. Geplant sind unter anderem Gesprächsrunden mit Vertretern aus Politik und Wissenschaft sowie mit Eltern, Gamern und Profisportlern über Chancen und Risiken des Onlinespielens.

Der Mobilfunkanbieter Congstar ist bereits seit 2014 Haupt- und Trikotsponsor des Clubs. Der Vertrag läuft noch bis Sommer 2020 und soll eine jährliche Rechtesumme in Höhe von 1,5 Millionen Euro beinhalten.

Ab 2020: FC St. Pauli startet in der VBL

Ab 2020 will der FC St. Pauli dann auch mit einem eigenen Team in der Tag Heuer Virtual Bundesliga (VBL) teilnehmen. Laut Marketingleiter Drust will der Club dafür "nicht einfach Profispieler, sondern wertebasiert scouten, um die zu uns passenden SpielerInnen zu finden". Zuletzt nahmen bereits 22 Erst- und Zweitligisten an der VBL teil.

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