Davis Cup

BNP Paribas nicht mehr Titelsponsor des Davis Cups

Die International Tennis Federation (ITF) und BNP Paribas haben bekannt gegeben, dass die Bank nicht Titelsponsor des Davis Cups bleibt. Die ITF setzt für das Nationenturnier auf eine neue Vermarktungsstrategie.

BNP Paribas beendet das Titelsponsoring des Davis Cups nach 17 Jahren. Die französische Bank wird aber weiterhin Titelsponsor des Damenturniers „Fed Cup by BNP Paribas“ sowie der beiden Juniorenturniere „Junior Davis Cup by BNP Paribas“ und „Junior Fed Cup by BNP Paribas“ bleiben. Zudem werden auch das Rollstuhlevent „BNP Paribas World Team Cup“ und die ITF-Trainerkonferenzen weiter von der Bank als Sponsor unterstützt.

Das Ende des Titelsponsorings von BNP Paribas ist Teil der neuen Strategie, die die ITF mit dem Davis Cup verfolgt. Bereits im vergangenen Jahr wurde ein neues Turnier-Format für den Davis Cup beschlossen. Nun soll auch die Vermarktung des internationalen Tennis-Wettbewerbs verändert werden. Es wird kein neuer Titelsponsor für den Davis Cup gesucht. Stattdessen soll es eine Ebene mit mehreren globalen Partnern sowie eine zweite Ebene mit regionalen Sponsoren geben.

Treiber der Reformen ist die Investmentgruppe Kosmos, die von Fußballprofi Gerard Piqué mitgegründet wurde. Kosmos will in den kommenden 25 Jahren insgesamt rund drei Milliarden US-Dollar (umgerechnet etwa 2,4 Milliarden Euro) in den neuen Davis Cup investieren.

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