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BMW über Audi beim FC Bayern: "Rauskaufen steht nicht zur Diskussion"

BMW will seinen Konkurrenten Audi nicht aus dessen Partnerschaft mit dem FC Bayern München "rauskaufen". Gleichzeitig aber bestätigte nun auch der Münchner Automobilhersteller konkrete Gespräche mit dem Bundesligisten.

Pieter Nota (Foto) bestätigte auf der diesjährigen Bilanzpressekonferenz von BMW erstmals offiziell Gespräche mit dem FC Bayern. Laut dem BMW-Vorstand für die Bereiche Vertrieb und Marke gebe es allerdings "noch keinen unterschriebenen Vertrag".

Zuletzt hatte Edmund Stoiber, Aufsichtsratsmitglied des FC Bayern, eine unterschriebene Absichtserklärung für eine Zusammenarbeit ab 2025 bestätigt. Nota äußerte sich auch zu einem diskutierten vorzeitigen Einstieg von BMW beim FC Bayern. Über den bis eben laufenden 2025 Vertrag des Konkurrenten Audi mit dem Club sagte er: "Das Rauskaufen von jemand steht nicht zur Diskussion". Zuletzt hatte bereits Bram Schot, CEO von Audi, angekündigt die Vereinbarung mit dem FC Bayern bis 2025 erfüllen und notfalls "aussitzen" zu wollen.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte jüngst eine Vertragsauflösung mit Audi und einen vorzeitigen Einstieg von BMW angedeutet.

Nota: "Weltweit sinnvolle Partnerschaft" mit dem FC Bayern

Eine Vereinbarung mit dem FC Bayern bezeichnete Nota als "weltweit sinnvolle Partnerschaft". Der BMW-Vorstand verwies dabei auf die große Fanbasis des Rekordmeisters von weltweit rund 650 Millionen Anhängern. Speziell die 135 Millionen Fans in China sind laut Nota besonders interessant für BMW. China war für den Autobauer im Jahr 2018 mit einem Umsatz von etwa 19 Milliarden Euro der zweitwichtigste Markt nach Europa.

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