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Puma kündigt Basketball-Rückkehr an

Seit 14 Jahren ist Puma nicht mehr im Basketball vertreten. Nun erwägt der Herzogenauracher Sportartikelhersteller eine Rückkehr.

Die Basketball-Rückkehr kündigte Puma-Geschäftsführer Björn Gulden in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" an. "Es ist eine Frage der Zeit, bis wir wieder in Basketball einsteigen", sagte Gulden. Der 50-Jährige nannte auch den Grund dafür, weshalb sich der Sportartikelhersteller so lange zurückgezogen hatte: "Es ist sehr teuer, das Geschäft ist amerikanisch und wird von Nike dominiert."

Der Puma-Konkurrent hatte im vergangen Jahr auch als offizieller Partner der National Basketball Association (NBA) ab der Saison 2016/2017 eingebucht. Der amerikanische Sportartikler beerbt damit Adidas, dessen 11-Jahres-Deal mit der NBA im Sommer ausläuft.

Auch Puma war einige Jahre lang Partner der US-amerikanischen Profi-Basketballliga. Von der Saison 1999/2000 bis zur Spielzeit 2001/2002 war das Herzogenauracher Unternehmen neben Champion und Nike offizieller Ausrüster der NBA. 2002 startete Reebok ein Engagement. Seitdem schloss Puma keinen Deal mehr im Basketball und fokussierte sich stattdessen auf andere Partnerschaften.

"Es ist alles eine Frage der Prioritäten", sagt Puma-Chef Gulden. Mit einem millionenschweren Engagement im Basketball "hätten wir uns zum Beispiel Arsenal und Rihanna nicht leisten können". Die Sängerin Rihanna zählt zu den wichtigsten Puma-Testimonials. Im Fußball ist Puma unter anderem Ausrüster von Borussia Dortmund sowie den englischen Premier-League-Clubs Arsenal London und Leicester City.

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