Schäfer

Fortuna Düsseldorf trennt sich von Vorstandschef Schäfer

Robert Schäfer (43) wird Fortuna Düsseldorf zum Saisonende verlassen. Er ist seit 2016 Vorstandsvorsitzender des Bundesligisten.

Wie die Fortuna am Sonntag bestätigte, trennt sich der Club zum Saisonende von seinem Vorstandsvorsitzenden Schäfer. "Seit längerem überlegen wir, wie wir uns für die Zukunft neu aufstellen. Richtig ist, dass wir Robert Schäfer dies mitgeteilt haben", sagte Reinhold Ernst der "Dpa". Laut dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Fortuna handle es sich dabei um eine "einvernehmliche Trennung".

Mehre Medien hatten in den vergangenen Wochen und Tagen bereits über einen möglichen Abgang Schäfers spekuliert. Demnach soll das persönliche Vertrauensverhältnis zwischen Schäfer und Aufsichtsratschef Ernst gestört sein. Ausschlaggebend für die Trennung vom Vorstandschef soll offenbar die jüngste Vertragsverlängerung von Fortuna-Cheftrainer Friedhelm Funkel sein. Im Januar hatte Schäfer zunächst verkündet, dass Funkels Vertrag zum Saisonende nicht verlängert werde. Auf Geheiß des Aufsichtsrats ruderte Schäfer dann jedoch zurück und Funkels Kontrakt wurde doch verlängert.

Schäfer ist seit März 2016 Vorstandsvorsitzender der Fortuna, sein aktuelles Arbeitspapier war ursprünglich bis zum Ende der Saison 2020/21 datiert. Vor seiner Zeit beim Bundesliga-Aufsteiger war Schäfer von Mai 2014 bis Anfang 2016 kaufmännischer Geschäftsführer des Zweitligisten Dynamo Dresden. Davor war er vier Jahre als Geschäftsführer des TSV 1860 München tätig. Zu den  "Löwen" kam er damals vom Vermarkter IMG, wo er hauptsächlich im Vermarktungsteam des Münchner Clubs gearbeitet hatte.

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