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Neue Ansätze für die Kommunikation

Das Sponsoring von Top-Acts in der Kultur gehört bei vielen Unternehmen mittlerweile zur festen Kommunikationsstrategie. Vor allem Musikstars können mit dem großen Bruder Sport in Sachen Medialeistung und Kontaktzahlen konkurrieren. Jedoch fehlt diesem Genre in vielen Fällen noch die professionelle Infrastruktur. Das Musikbusiness hat seine eigenen Gesetze. Und die bergen für Sponsoren sowohl Chancen als auch Risiken.

Die „Rolling Stones dieser Welt“ haben der Sponsoringbranche neue Impulse verliehen. Mit der Volkswagen AG, die 1992 mit der Gruppe Genesis als einer der ersten ins Top-Star-Sponsoring eingestiegen ist, ist die Partnerschaft mit den Größen aus dem Musikbusiness salonfähig geworden. In den letzten drei Jahren hat der Run auf dieses Genre zugenommen. Die Gründe dafür sind schnell gefunden: die Musik bietet neben dem Sport als fast einziges Kommunikationsinstrument in der Kultur interessante Kontaktzahlen. Vor allem Einschaltquoten durch zunehmende Mediapartnerschaften machen diesen Bereich zu einem lukrativen Werbepartner für Unternehmen. Und da sich im Sport immer mehr Sponsoren tummeln, Logo-Friedhöfe und Überstrahleffekte an der Tagesordnung sind, liegt es nahe, die Musik als alternatives Kommunikationsfeld zu nutzen. Gerade die Brauereien versuchen, in diesem Bereich immer stärker Fuß zu fassen. Der Verdrängungswettbewerb auf dem deutschen Biermarkt zwingt die Unternehmen, neue Markenumfelder zu suchen. Die Brauereien schieben die Szene an, kein Zweifel.

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