DFL-Zentrale in Frankfurt

DFL-Strukturreform: Noch nicht der große Wurf

Die Erstligisten haben einen zweiten Anlauf für eine neue Gremienstruktur der Deutschen Fußball Liga (DFL) genommen. Die geplanten Veränderungen sind jedoch eher eine Optimierung als eine Revolution. Eine große Lösung ist allerdings noch nicht vom Tisch.

Schon bald dürfte in Christian Seiferts Vita eine weitere Position dazukommen: Im Spätsommer dieses Jahres darf er sich voraussichtlich nicht mehr nur Geschäftsführer Deutsche Fußball Liga GmbH (DFL GmbH) nennen, sondern auch „Sprecher des Präsidiums der DFL e. V.“. Das hieße gleichzeitig auch, dass es keinen Ligapräsidenten (Präsident DFL e.V.) mehr gibt. Das Amt an der Spitze des Zusammenschlusses aller 36 Erst- und Zweitligisten hat seit August 2007 Reinhard Rauball inne. Der gelernte Jurist und Präsident von Borussia Dortmund hatte jedoch bereits im vergangenen Jahr seinen Rückzug für Sommer 2019 angekündigt.

Die beiden Veränderungen sind die Hauptmerkmale einer neuen Gremienstruktur, auf die sich die 18 Erstligisten am 26. April mehrheitlich geeinigt haben. Hinter den Kulissen ging es aber um mehr: Es wurde um weitreichendere Strukturveränderungen gerungen, es geht um die Besetzung von Ämtern und naturgemäß auch um die Machtfrage innerhalb der Liga. 

Langer Prozess

Die jetzigen Diskussionen sind die neuesten Entwicklungen in einem seit mehreren Monanten laufenden Prozess. Einer der Protagonisten war schon damals Peter Peters. Der Vorstand des FC Schalke 04, der nach den angekündigten Rücktritten von Rauball und DFL-Vizepräsident Helmut Hack das letzte verbleibende Präsidiumsmitglied des DFL e. V. ist, hatte mit Unterstützung von DFL-GmbH-­Geschäftsführer Seifert an einem Konzept gearbeitet, das eine „Neuordnung der DFL-Gremienstruktur“ vorsah. Ziel war es, die DFL und den deutschen Profifußball neu aufzustellen und zu ­professionalisieren. 

In den Grundzügen sah Peters‘ Modell unter anderem vor, das DFL-Präsidium abzuschaffen und stattdessen neue Gremien wie einen „ständigen Ausschuss des DFL e. V.“ zu installieren, einen größeren und mächtigeren Aufsichtsrat der DFL GmbH einzuführen oder auch Teilversammlungen der Bundesliga und 2. Bundesliga abzuhalten. Unter dem Strich hätte der operative Arm der Bundesliga, die DFL GmbH um Geschäftsführer Seifert, in diesem Konzept mehr Macht erhalten. 

Das von Peters federführend erstellte Strukturpapier und der dahinterstehende Reformprozess, die SPONSORs in seiner Dezember-Ausgabe 2018 detailliert skizziert und analysiert hatte, stießen damals auf erhebliche Widerstände innerhalb der Bundesliga. Es bildete sich eine Gegengruppierung aus verschiedenen Erst- und Zweitligisten, die sich ihre eigenen Gedanken über Strategien, Strukturen und Prozesse im deutschen Profifußball gemacht hatte und diese Überlegungen den anderen Clubs auch vorstellte.

Rauball und Seifert
Bildunterschrift
Neue Ämter: Seifert soll künftig für das DFL-Präsidium sprechen, Rauballs Amt als Ligapräsident wird abgeschafft.

Als schließlich absehbar war, dass Peters‘ Konzept die erforderliche Zweidrittelmehrheit der 36 Bundesligisten nicht bekommen würde, zog der Schalke-Vorstand sein Strukturpapier zurück. Gegenüber SPONSORS sagte er damals: „Das Konzept war eine Diskussionsgrundlage und keine Beschlussvorlage. Es ist völlig in Ordnung, wenn nach gründlicher Diskussion am Ende steht, dass man die bisherige Struktur im Grundsatz behalten möchte – eventuell plus die eine oder andere Veränderung.“ 

Bereits wenige Tage später, Anfang Dezember 2018, kamen die 18 Erstligisten erneut zusammen. Auf Vorschlag von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bildete sich eine sechsköpfige Arbeitsgruppe (siehe Kasten unten), die den Auftrag hatte, „offen und konstruktiv über eine Weiterentwicklung der Strukturen“ der DFL zu diskutieren“. Unterstützung bekam sie von verschiedenen Vertretern der DFL GmbH.

Am 26. April, also viereinhalb Monate nachdem die Arbeitsgruppe gebildet worden war, präsentierte sie in Frankfurt ihre Ergebnisse vor den übrigen Erstligisten. Dabei wurde im ersten Schritt die grundsätzliche Frage gestellt – und darüber auch abgestimmt –, ob die gesellschaftsrechtliche Struktur der DFL überhaupt verändert werden soll. Es heißt, dieses Votum fiel einstimmig aus. Peters sagte hinterher, dass dies für ihn „die wichtigste Entscheidung überhaupt“ gewesen sei. Doch warum musste die derzeitige Gremienstruktur überhaupt aufgebrochen und verändert werden? Was genau störte die Clubs daran?

DFL-Arbeitsgruppe „Gremienstruktur“

Peter Peters (Vorstand FC Schalke 04 / Vizepräsident DFL)

Jan-Christian Dreesen (Vorstand FC Bayern München / DFL-Präsidiumsmitglied)

Michael Meeske (Geschäftsführer VfL Wolfsburg) 

Axel Hellmann (Vorstand Eintracht Frankfurt) 

Oliver Leki (Vorstand SC Freiburg) 

Michael Ströll (Geschäftsführer FC Augsburg)

 

Aus jedem Tabellen-Drittel der Bundesliga-Fünfjahreswertung waren je zwei Club-Vertreter in der Arbeitsgruppe vertreten.

Kritikpunkt 1: ehrenamtliche Spitze

Unterhält man sich mit verschiedenen Clubs, so werden meist ähnliche Kritikpunkte an der aktuellen Gremienstruktur angeführt. Im Zentrum der Kritik steht vor allem das Amt des Ligapräsidenten – wobei niemand über Reinhard Rauball als Person ein schlechtes Wort verliert. Vielmehr sind sich die meisten Clubs einig, dass eine ehrenamtliche Führung an der Spitze einer Liga mit einem kumulierten Umsatz von fast 4,5 Milliarden Euro pro Jahr „nicht mehr zeitgemäß“ sei.

Kritikpunkt 2: Doppelstruktur

Es ist jedoch nicht nur die Position des Ligapräsidenten, die kritisiert wird. Einer der Hauptschwachpunkte ist nach Ansicht vieler Erstligisten die doppelte Gesellschaftsstruktur mit dem DFL e. V. als ehrenamtlichem Gremium auf der einen und der DFL GmbH als operativem Arm auf der anderen Seite (siehe dazu Organe der Deutschen Fußball Liga). 

Dieses zweigliedrige System führe zum Beispiel dazu, so die Kritik, dass einzelne Funktionäre innerhalb der DFL-Gremienstruktur zwei oder sogar mehrere Ämter bekleiden würden. So ist Seifert beispielsweise derzeit nicht nur Geschäftsführer der DFL GmbH, sondern sitzt gleichzeitig auch im Präsidium des e. V.. Rauball fungiert als Ligapräsident im e. V. und ist gleichzeitig noch Vorsitzender des Aufsichtsrats der DFL GmbH. Mehrere Ämter also, die von wenigen Funktionären besetzt werden. Oder anders: eine Konzentration der Macht auf wenige Schultern.

Aufgrund der Doppelstruktur innerhalb der DFL fehlte gleichzeitig aber auch ein klarer kommunikativer Rahmen. Denn eigentlich war nie so wirklich klar, wer seitens der DFL eigentlich das Sprachrohr nach außen war – Seifert, Rauball oder doch ein anderer? Dazu sagt ein Bundesliga-Manager: „Es bringt nichts, wenn man zwei oder drei Funktionäre hat, die glauben, legitimiert zu sein, zu sprechen.“ Ein anderer sagt: „Das hat bei Rauball und Seifert recht gut funktioniert, weil beide ein vertrauensvolles Verhältnis zueinander hatten. Aber wenn man es streng genug sieht, hätten beide wild und unabgestimmt kommunizieren können. Das ist zum Glück nicht passiert.“

Nur ein Zwischenschritt

Insgesamt waren und sind sich die 18 Erstligisten vor allem darin einig, dass eine doppelte Gesellschaftsstruktur perspektivisch einer eingleisigen DFL weichen muss. Uneinigkeit herrschte jedoch bei der Frage, wie schnell diese „große Lösung“ herbei­geführt werden soll beziehungsweise ob auf dem Weg dorthin eine Zwischenlösung nötig ist und man bis dahin an der bisherigen Struktur mit Ligapräsident festhält. Auch darüber wurde in Frankfurt am 26. April abgestimmt. Mit dem Ergebnis, dass 12 der 18 Erstligisten, also genau die erforderliche Zweidrittelmehrheit, für den Zwischenschritt stimmten. 

Für eine sofortige „große Lösung“ waren, so schrieben es unter anderem „Sport Bild“ und „Kicker“, der FC Bayern München, Borussia Dortmund, der FC Schalke 04, Bayer 04 Leverkusen, Borussia Mönchengladbach und die TSG Hoffenheim. Wenig überraschend sagt S04-Vorstand Peters hinterher: „Man kann darüber diskutieren, ob der zusätzliche Zwischenschritt notwendig war. Der Schritt ist aber auf alle Fälle ein Schritt in die richtige Richtung.“ 

Interessanter Nebenaspekt: Weil die U19 der TSG Hoffenheim parallel erstmals im Halbfinale der UEFA Youth League spielte, war kein Vertreter der Hoffenheimer Geschäftsführung nach Frankfurt gekommen. Die TSG-Verantwortlichen hatten DFL-­Vizepräsident Peters eine Vollmacht gegeben, der bei der Sitzung für die Kraichgauer abstimmte.

Organe der Deutschen Fußball Liga (DFL)

Deutsche Fußball Liga e. V. 

Die 36 Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga gründeten am 18. Dezember 2000 den damaligen Ligaverband, der seitdem für den Profifußball in Deutschland verantwortlich zeichnet. Seit Ende August 2016 firmiert der Zusammenschluss unter „Deutsche Fußball Liga e. V.“. 

Aufgaben des DFL e. V. sind laut Satzung insbesondere:

• Betrieb der Bundesliga und 2. Bundesliga

• Erteilung von Lizenzen an die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga

• Wahrnehmung von sportlichen und wirtschaftlichen Interessen der Mitglieder gegenüber Dritten 

• Unterstützung und Förderung des Fußballs, insbesondere im Jugendbereich

Organe des DFL e. V. sind: das Präsidium (für drei Jahre gewählt), die Mitgliederversammlung und der Lizenzierungsausschuss. Außerdem gibt es (für drei Jahre gewählt) einen sechsköpfigen Aufsichtsrat als Kontrollorgan.

 

Präsidium DFL e. V.

Das DFL-Präsidium ist zuständig für die -Geschäfte des DFL e. V. Es besteht bislang aus einem Ligapräsidenten (bis Sommer 2019: Reinhard Rauball, Borussia Dortmund), zwei -Vizepräsidenten (bis Sommer 2019: Peter Peters, Vorstand FC Schalke 04, und Helmut Hack, ehemaliger Präsident SpVgg Greuther Fürth) sowie sechs weiteren Mitgliedern. Dazu gehören mit Christian Seifert und Ansgar Schwenken auch zwei Mitglieder der -Geschäftsführung der DFL GmbH.

Zu den Aufgaben des DFL-Präsidiums gehören insbesondere:

• Ausführungen der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

• Erstellung eines Haushaltsplans

• Lizenzerteilung an Vereine und Kapitalgesellschaften 

• Abschluss von Medienverträgen

Deutsche Fußball Liga GmbH

Das operative Geschäft der DFL wird von der Deutschen Fußball Liga GmbH mit Sitz in Frankfurt geführt. Die DFL GmbH ist eine 100-prozentige Tochter des DFL e. V. und wird seit Juli 2005 von Christian Seifert als -Geschäftsführer geleitet. Insbesondere -gehören folgende Aufgaben zur DFL GmbH: 

• Spielansetzungen 

• organisatorische Abwicklung von Spielertransfers

• Vermarktung nationaler und internationaler Medienrechte 

 

Seit 2006 hat die DFL GmbH verschiedene Tochtergesellschaften gegründet:

• „Sportcast“ (TV-Produktion)

• „Bundesliga International“ (Vermarktung -internationaler Medienrechte und Lizenzen), 

• „DFL Digital Sports“ (Produktion und -Distribution von digitalen Inhalten) 

• „Sportec Solutions“ (Spieldaten)

Drei ähnliche Modelle

Nachdem also klar war, dass es eine Zwischenlösung geben würde, stellte die DFL-Arbeitsgruppe den anderen Erstligisten drei Strukturmodelle vor, die sich nur in Nuancen unterschieden. 

Verschieden waren zum Beispiel die konkrete Zusammensetzung oder die Größe der DFL-Gremien. Im Vergleich zur bestehenden Struktur beinhalten die vorgestellten Modelle damit nur marginale Änderungen. Die Größe, die Aufgaben und die Zusammensetzung des DFL-Präsidiums bleiben zum Beispiel unverändert. Dazu passt die Aussage eines Bundesliga-Vertreters: „Das bestehende Modell ist nicht so schlecht, als dass man sofort alles über Bord kippen müsste.“ 

Andere Änderungen wären für Außenstehende auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen. So entfallen beispielsweise die sogenannten „Genehmigungserfordernisse“ der Mitgliederversammlung bei Medienverträgen. Während bislang alle Medienverträge ab einem Volumen von 30 Millionen Euro laut Satzung stets von der Mitgliederversammlung genehmigt werden mussten, fällt dieser Schritt künftig weg. Diese Entscheidungskompetenz liegt künftig also komplett beim DFL-Präsidium. 

Die sichtbarsten und wichtigsten Veränderungen sind nachfolgende:

Sprecher statt Präsident

Die markanteste Veränderung ist – wie eingangs  angedeutet –, dass das Amt des DFL-Präsidenten wegfallen soll. Stattdessen gäbe es künftig einen Sprecher des DFL-Präsidiums. Das neue Amt würde, so sieht es das neue Modell vor, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der DFL GmbH zufallen, aktuell also Christian Seifert. 

Diese Veränderung kann auf zwei verschiedene Arten interpretiert werden. Die einen sagen, man habe sich bewusst gegen einen Ligapräsidenten mit mehr Macht entschieden – und stattdessen für einen Sprecher. Dazu sagt ein Club-Chef: „Der Sprecher des Präsidiums ist kein Alleinherrscher, aber schon das alleinige Gesicht nach draußen.“ Man kann es aber natürlich auch so interpretieren, dass Seifert und damit auch die DFL GmbH an Macht hinzugewonnen haben. Es ist kein Geheimnis, dass dies nicht jedem Club-Chef passt – entsprechend soll bei der vergangenen Teilversammlung darüber auch gestritten worden sein. 

Es gibt unter den Clubs aber auch Befürworter, die sich klar pro Seifert positionieren. Einer sagt: „Es ist sinnvoll, dass durch diesen Schritt die Operative der DFL gestärkt wird. Seifert ist der starke Mann der DFL – und das soll ruhig auch so dokumentiert sein.“ 

Einführung von Teilversammlungen

Außerdem soll es künftig – wie bereits in Peters‘ Strukturvorschlag vorgesehen und auch schon seit einigen Monaten praktiziert – verpflichtend Teilversammlungen der Bundesliga und 2. Bundesliga geben. Bei diesen Zusammenkünften sollen ligaspezifische Themen diskutiert und es sollen auch Entscheidungen getroffen werden, über die bislang noch in der gesamten Mitgliederversammlung abgestimmt wird.

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Ausschreibung der Medienrechte: So plant die DFL

Es wird ernst: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat ein vorläufiges Konzept für die Vermarktung der Bundesliga-Medienrechte ab der Saison 2021/22 entwickelt. Dieses liegt SPONSORs vor. Was sind die Pläne der DFL? Und wie realistisch ist es, dass diese Pläne vom Bundeskartellamt abgesegnet werden?

Unabhängiger Lizenzierungsausschuss

Neu wäre ebenfalls ein vom DFL-Präsidium losgelöster Lizenzierungsausschuss, der von den 36 Bundesligisten gewählt wird. Durch den neuen Lizenzierungsausschuss würde damit kein Club mehr über einen Wettbewerber aus der gleichen Liga entscheiden. Einen solchen Lizenzierungsausschuss gab es zwar bislang schon, dieser war aber in weiten Teilen mit dem DFL-Präsidium identisch. Der 2. DFL-Vizepräsident hatte beispielsweise automatisch auch den Vorsitz im Lizenzierungsausschuss inne. Fallen künftig die Ämter des Ligapräsidenten und auch der beiden Vizepräsidenten weg, braucht es daher in diesem Gremium eine neue Besetzung. Ähnliches gilt auch für die personelle Besetzung anderer DFL-Gremien. 

Nächster Schritt: „Große Lösung“

Noch handelt es sich bei der neuen Struktur um ein theoretisches Konstrukt, welches zunächst in Kürze bei einer Teilversammlung auch den 18 Zweitligisten vorgestellt wird. Dass die Zweitligisten das mehrheitlich von den 18 Erstligisten abgesegnete Strukturmodell ablehnen, gilt jedoch als unwahrscheinlich.

Präsident
Bildunterschrift
Der Parkplatz des DFL-Präsidenten: „Es war wichtig, dass wir den ersten Schritt gemacht haben. Beendet ist die Entwicklung aber noch nicht.“

Sollte sich auch das Bundesliga-Unterhaus also für die neue Übergangsstruktur aussprechen, dürfte es im Juni dieses Jahres eine außerordentliche Mitgliederversammlung geben, auf der dann offiziell über das neue Konstrukt abgestimmt wird. Kommt es zu einer Zweidrittelmehrheit, wäre der Weg frei, um die Satzung der DFL entsprechend zu ändern und im August bei der Generalversammlung der DFL die neuen Ämter innerhalb der Gremien zu besetzen. 

Anschließend hätte das neue Präsidium dann die Aufgabe, sich langfristig Gedanken über eine „große Strukturlösung“ zu machen. Dass diese nicht bereits in den vergangenen Monaten umgesetzt wurde, liegt laut Peters an verschiedenen administrativen Aufgaben, „die auf die Schnelle nicht durchführbar waren“. Dazu zählen zum Beispiel steuerliche Prüfungen oder Fragen, die es mit der Finanzbehörde zu klären gilt. 

Wie die „große Lösung“ aussehen könnte, darüber wollte mit SPONSORs niemand sprechen, weil es dazu noch „keine konkreten Überlegungen gibt“. Soweit die offizielle Aussage. 

„Es war wichtig, dass wir den ersten Schritt gemacht haben. Es ist eine vernünftige Weiterentwicklung“, sagte DFL-Vizepräsident Peters zusammenfassend, um dann zu ergänzen, dass die Entwicklung „allerdings noch nicht beendet ist“. 

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