KSV Hessen Kassel
Gastbeitrag Sportbusiness Club

Nordhessen und der KSV Hessen Kassel – Die Lage ist gut!

Beim Blick auf die Landkarte fällt auf, dass mitten im Herzen der Republik eine Lücke klafft: Dort gibt es keinen Fußball-Club, der höher als Regionalliga spielt. Fans im Westen haben es mit Dortmund, Schalke, Bochum, aber auch Bielefeld und Paderborn leicht, einen Club in der Nähe zu besuchen. Hannover und Frankfurt auf der Nord-Süd-Achse sowie Leipzig im Osten komplettieren die Buli-Landkarte rund um die Mitte. Um das eines Tages zu ändern, hoffen Fans und Anhänger in Nordhessen auf den Traditionsverein KSV Hessen Kassel. Die Löwen, wie der Verein aufgrund  des Hessen-Löwen im Wappen genannt wird, spielt in der viertklassigen Regionalliga Südwest. In dieser Saison gelang es nach einem großen Umbruch vor der Saison und mit einem der geringsten Etats der Liga sportlich zu überzeugen. Kurz vor Saisonende rangieren die Löwen auf einem hervorragenden 7. Tabellenplatz. Bemerkenswert, da selbst manch finanzstarker Club noch um den Klassenerhalt kämpfen muss. Ein Gastbeitrag von unserem Sportbusiness Club Mitglied KSV Hessen Kassel. 

Der Umbruch hatte wirtschaftliche Gründe: Die Einschränkungen durch Corona und die letzte Geisterspiel-Saison 2021/22 haben Körner gekostet. Der Kader wurde verjüngt und es wurde gezielt auf die Jugendförderung gesetzt. Der eingeschlagene Weg stimmt die Verantwortlichen zuversichtlich: Das junge und im Kern regionale Team um Trainer Tobias Damm (ehemaliger Bundesligaspieler beim 1. FSV Mainz 05) begeistert mit schnellem Offensivfußball. Mittelfristig will der Verein wieder regelmäßig in höheren Tabellenregionen auftauchen und eines Tages auch ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden. Danach lechzen nicht nur viele Löwenfans, sondern auch die Menschen in Nordhessen fordern größere Ambitionen.

Die Lage mitten in Deutschland mit der sehr guten Verkehrsinfrastruktur bietet ein gigantisches Potential, das sich nicht nur in der Wirtschaft längst herumgesprochen hat. Auch der Fußball kann als Sportart Nummer eins einen Teil zum Standortmarketing und damit zur Bekanntheit einer Region beitragen. Um jedoch langfristig sportlich und wirtschaftlich erfolgreich arbeiten zu können und die Regionalliga nicht die Endstation nach oben bleiben soll, ist ein Verein wie der KSV Hessen Kassel auf die Unterstützung zahlreicher Partner angewiesen. Vor allem Sportsponsoring wird von Konsumenten und Entscheidern gleichermaßen als positiv, emotional und sympathisch wahrgenommen. Durch die günstige Lage Kassels lässt sich an diesem Standort leicht Großes entwickeln.

Nicht zu vergessen, auch die nah angrenzenden Regionen Ostwestfalen, Südniedersachen sowie Westthüringen liegen im Einzugsgebiet – nicht nur zur Rekrutierung von Spielern, sondern auch für Firmen, die auf der Suche nach Mitarbeitenden und Auszubildenden sind. Dazu verfügt Kassel über hervorragende Trainings- und Spielbedingungen. Direkt am Auestadion, das 18.737 Plätze bietet, gibt es mehrere Kunstrasen- und Rasenplätze sowie ein vereinseigenes Funktionsgebäude und Kraft- sowie Sozialräume. Zu den hervorragenden Trainingsbedingungen tragen das benachbarte Fitnessstudio sowie das Sportinstitut der Universität Kassel bei. Die Wege sind kurz und alles, was das Fußballerherz an Infrastruktur begehrt, ist vorhanden. Manch Spieler, der nach Kassel wechselt, kommt schnell ins Träumen und fragt sich, was es denn noch braucht, um eine Liga höher zu spielen. Die Antwort ist relativ simpel: Viele Unterstützer als Zuschauer und Partner, ein gutes Team und auch ein Quäntchen Glück kann nicht schaden!

Der Verein setzt sich auch abseits des Platzes für gesellschaftliche Werte ein. Das Engagement des Vereins in der Antirassismus-Arbeit läuft unter dem Motto „Löwen gegen Rassismus“. Gemeinsam mit dem Kasseler Fanprojekt „Fullestadt“ wird deutlich für demokratische Werte Stellung bezogen. Das Engegament hat es auch in die überregionale Berichterstattung geschafft: So berichtete die Sportschau in „Sport Inside“ über den Kampf gegen rechte Fans in unterklassigen Stadien. Der KSV hat es sich zur Aufgabe gemacht, Verantwortung und eine klare Haltung einzunehmen.

Neonazis bei Traditionsvereinen | Sportschau

Die Macher beim KSV Hessen Kassel arbeiten daran, Schritt für Schritt und vor allem nachhaltig an dieser Zielerreichung. Doch das braucht Zeit, Manpower und vor allem finanzielle Mittel. Wenn Sie Ihre Marke sympathisch in Szene setzen und am weiteren Aufbau mithelfen wollen, bietet ein Engagement beim KSV Hessen Kassel den richtigen Einstieg in Nordhessen.

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Foto: IMAGO / Hartenfelser