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Umsatz-Check: FC Chelsea gegen Eintracht Frankfurt

Mit Benfica Lissabon und Inter Mailand konnte Eintracht Frankfurt bereits zwei finanzstarke Clubs aus der UEFA Europa League bezwingen. Vor dem Halbinfal-Rückspiel mit dem FC Chelsea wartet das nächste europäische Schwergewicht auf die Hessen. SPONSORs blickt auf die finanziellen Unterschiede der beiden Clubs.

Eintracht Frankfurt setzte in seinem Geschäftsjahr 2017 insgesamt 120,35 Millionen Euro um. Gegenüber dem Geschäftsjahr 2016, als der Bundesligist einen Umsatz von 103,62 Millionen erwirtschaftet hatte, bedeutete dies einen Anstieg um 16 Prozent. 

Für das Geschäftsjahr 2018 hatte Eintracht Frankfurt einen Umsatz von 150 Millionen Euro prognostiziert. Der hessische Bundesligist weist seine Finanzzahlen jeweils im Kalenderjahr aus, sodass für 2018 sowohl die Erlöse aus der sportlich erfolgreichen Spielzeit 2017/18 als auch die Einnahmen aus der Teilnahme an der Gruppenphase der UEFA Europa League in der Hinrunde 2018/19 einfließen.

Seit der Saison 2012/13 hat die Eintracht ihre Umsätze kontinuierlich gesteigert, wie die unten stehende Grafik von SPONSORs Data verdeutlicht. Innerhalb von sechs Spielzeiten konnte die SGE ihre Erlöse um 59,42 Millionen Euro erhöhen. 

Der FC Chelsea, aktueller Gegner der SGE in der UEFA Europa League, erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017/18 einen Umsatz von 500,5 Millionen Euro. Damit setzte der Londoner Club über 380 Millionen Euro mehr um als die Eintracht.

Anders als die Eintracht musste der FC Chelsea in den vergangenen Jahren schwankende Umsätze hinnehmen, wie die Grafik unten zeigt. Das dürfte insbesondere an den Transfererlösen und an den Einnahmen über den TV-Vertrag der Premier League liegen. Im Geschäftsjahr 2015/16 sank der Gesamtumsatz der „Blues“ im Vergleich zum Vorjahr beispielsweise um rund 49 Millionen Euro (2014/15: 443,3 Millionen Euro).

Sein größtes Wachstum innerhalb der vergangenen sechs Spielzeiten erzielte der FC Chelsea von der Saison 2012/13 auf die Spielzeit 2013/14. Die Erlöse stiegen seinerzeit von 299 Millionen Euro (Saison 2012/13) um 33 Prozent auf 398,4 Millionen Euro (2013/14).

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