Merkur Spiel-Arena

Uerdingen muss für Arena-Nutzung Vorkasse leisten

Der KFC Uerdingen trägt seine Heimspiele aktuell in Duisburg und in der kommenden Saison in Düsseldorf aus. Wegen offenbar ausstehenden Zahlungen stand der Club zuletzt in der Kritik, weshalb der Betreiber der Düsseldorfer Arena nun entsprechende Vorkehrungen getroffen hat.

Michael Brill, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft D.Live und damit verantwortlich für den Betrieb der Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf, sagte der „Rheinischen Post“, dass der KFC Uerdingen für die künftige Nutzung der Arena Vorkasse leisten müsse. Damit reagiert der Betreiber auf aktuelle Vorwürfe, nach denen der KFC momentan bei Zahlungen im Rahmen der Stadion-Nutzung in Duisburg im Rückstand sei.

In der vergangenen Woche hatte Dirk Broska, Geschäftsführer der MSV Duisburg Stadionprojektgesellschaft, den Zahlungsrückstand des KFC Uerdingen öffentlich gemacht und mit einer Sperrung der Schauinsland-Reisen-Arena für das letzte Saisonspiel des Clubs gedroht. Der KFC Uerdingen hatte umgehend mit einer Pressemitteilung auf die Vorwürfe reagiert und erklärt, dass das Spiel wie geplant stattfinden soll.

Der KFC Uerdingen trägt in dieser Saison seine Heimspiele in der knapp 20 Kilometer entfernten Duisburger Arena aus. Grund für den Umzug des KFC nach Duisburg ist der Umbau des heimischen Grotenburg-Stadions, das in der bisherigen Form nicht den Richtlinien des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) für die 3. Liga entsprach. Die Umbauarbeiten werden voraussichtlich noch bis Sommer 2020 andauern. In der Saison 2019/20 wird der KFC seine Heimspiele in Düsseldorf austragenda sich der Club mit der Duisburger Arena nicht auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit einigen konnte.

Sie nutzen gerade das Kontingent an kostenlos lesbaren Artikeln. Sie wollen Zugang zu allen Artikeln?

JETZT INFORMIEREN