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TV-Verteiler: Die Reaktionen der Clubs

Viel Zustimmung, dezente Kritik: Die Reaktionen der Bundesligisten auf den neuen TV-Verteilerschlüssel im Überblick.

Die nationalen Medienerlöse der Deutsche Fußball Liga (DFL) werden künftig über ein Vier-Säulen-System verteilt. Wie bewerten die einzelnen Clubs die neue Methodik?

Klaus Filbry (Vorstandsvorsitzender Werder Bremen): "Wir können zufrieden sein. Die neue Regelung trägt der Idee Rechnung, neue ergänzende Kriterien zu entwickeln. Es wurden Anreize für Klubs eingebaut, sich im Sinne einer hohen Attraktivität der Bundesliga weiterzuentwickeln."

Helmut Hack (Geschäftsführer SpVgg Greuther Fürth und DFL-Präsidiumsmitglied): "Es ist verdammt viel Stoff, den wir alle verdauen müssen. Wir haben uns vom alten System getrennt. Es ist ein dynamischer Prozess. Es gibt viele Chancen – auch für die Zweitligisten."

Axel Hellmann (Vorstand Eintracht Frankfurt gegenüber der "Frankfurter Rundschau"): "Das System ist zu sehr rückwärtsgewandt. Wie viel Wert entfaltet ein Klub für die Zukunft?"

Frank Briel (Geschäftsführer 1899 Hoffenheim): "Vor dem Hintergrund einer komplexen Gemengelage sowie der Ansprüche, die von unterschiedlicher Seite an die DFL herangetragen wurden, darf man dem Präsidium ein Lob für sein nun vorgestelltes Vier-Säulen-Modell aussprechen."

Alexander Wehrle (Geschäftsführer 1. FC Köln gegenüber dem "Express"): „Der DFL-Vorstand hat eine wichtige Modernisierung begonnen. Die angepasste Systematik gleicht die unterschiedlichen Interessen besser aus als die bisherigen Verteilungsschlüssel. Es ist grundsätzlich positiv, dass damit auch unsere Gedankenanstöße berücksichtigt worden sind – allerdings ist das neue Kriterium der so genannten Wettbewerbs-Nachhaltigkeit für den FC im Vergleich zu Vereinen, die in den vergangenen 20 Jahren nicht abgestiegen sind, in dieser Form eher nachteilig. ”

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