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Kind zu 50+1: "Sie müssen jetzt entscheiden"

Martin Kind fordert eine zeitnahe Klärung in Bezug auf die Zukunft der 50+1-Regel bei Hannover 96. Noch immer ist unklar, ob der Geschäftsführer des Bundesligisten den Club künftig komplett übernehmen darf.

Kind sagte bei "Sky", dass es "nicht akzeptabel" sei, dass es noch keine Entscheidung über die Zukunft der 50+1-Regel bei Hannover 96 gibt. "Ein Gericht, aber auch ein Schiedsgericht müssen ein Urteil sprechen – bezogen auf die Rechtsfrage", sagte der 96-Geschäftsführer. "Die können entscheiden, wie sie wollen, aber sie müssen jetzt entscheiden", so Kind weiter.

Hintergrund von Kinds Äußerungen ist ein Verfahren des Ständigen Schiedsgerichts für Vereine und Kapitalgesellschaften der Lizenzligen. Das Verfahren wurde Ende 2018 vertagt, ein Urteil ist bislang noch nicht abzusehen. Kind hatte das Schiedsgericht angerufen, weil die Deutsche Fußball Liga (DFL) seinen Übernahmeantrag von Hannover 96 und damit eine Ausnahmeregelung der 50+1-Regel im vergangenen Sommer abgelehnt hatte. Das Schiedsgericht entscheidet insbesondere über Streitigkeiten, die die Zulassung zu den beiden Bundesligen betreffen, sowie über Sanktionen von Seiten des Deutschen Fußball-Bunds (DFB).

Sollte auch das Schiedsgericht gegen Kind entscheiden, bleibt dem Unternehmer unter anderem noch der juristische Weg über ein ordentliches Gericht.

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