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Financial Fair Play: AC Mailand droht Europapokal-Ausschluss

Dem AC Mailand droht wegen wiederholter Verstöße gegen das Financial Fair Play (FFP) offenbar der Ausschluss von den europäischen Wettbewerben. Die Untersuchungskammer der Europäischen Fußball-Union (UEFA) ermittelt gegen den italienischen Club.

Der AC Mailand hat zwischen 2016 und 2018 wiederholt die Richtlinien des FFP verletzt. Der Club aus der Serie A hat in der aktuellen Monitoring-Periode, welche die 2016, 2017 sowie 2018 endenden Berichtsperioden abdeckt, gegen die Break-even-Vorschrift der UEFA verstoßen. Dies geht aus einer offiziellen Mitteilung des Kontinentalverbands hervor.

Im vergangenen Dezember war der Club bereits wegen früherer Vergehen zu einer Geldstrafe von zwölf Millionen Euro verurteilt worden. Nach dem Einspruch des AC Mailand wird der Fall aktuell vor dem Sportgerichtshof CAS verhandelt. Als Wiederholungstäter droht den Mailändern nun laut Medienberichten der Ausschluss vom Europapokal.

Vor kurzem hatte der Internationale Sportgerichtshof CAS dem Einspruch von Paris Saint-Germain gegen die FFP-Ermittlungen der UEFA stattgegeben. Aktuell läuft auch ein Verfahren gegen Manchester City wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das FFP.

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Seit der Einführung des Financial Fair Plays (FFP) im Jahr 2011 muss die UEFA harsche Kritik einstecken: viel Bürokratie, große Schlupflöcher, harmlose Strafen, so die Vorwürfe. Trotz nachweislicher Erfolge gibt es akuten Reformbedarf. Neue Regularien sollen für mehr Transparenz und Tempo sorgen. Gelingt der Rettungsversuch?

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