CSR bei Eintracht Frankfurt

Fans fordern mehr soziales Engagement von Bundesliga-Clubs

Zur Weihnachtszeit berichten Fußball-Clubs vermehrt von ihren sozialen Aktivitäten. Laut einer aktuellen Studie wird von den Vereinen der Bundesliga jedoch noch mehr soziales Engagement erwartet.

Drei von vier Fußball-Interessierten können sich an kein soziales Engagement aus dem Fußball erinnern. Dies ist eines der Ergebnisse einer Studie zum Thema Corporate Social Responsibility (CSR) im Fußball des Marktforschungsunternehmen Impact & Emotions. Bei der Umfrage wurden in Deutschland 1000 Personen zwischen 16 und 59 Jahren befragt.

Laut der Studie findet nur jeder zweite, dass Fußballprofis ihre Vorbildfunktion in der Gesellschaft erfüllen. Im Ranking landen Fußballer zwar vor Politikern und Kirchenoberhäuptern, aber deutlich hinter Künstlern oder anderen Spitzensportlern.

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Zwei Drittel der Befragten erwarten von den Clubs der Bundesliga in Zukunft mehr soziales Engagement. Lediglich sieben Prozent wollen, dass sich die Clubs nur auf den Sport konzentrieren und sich weniger sozial einbringen. Demgegenüber stehen jedoch 65 Prozent, die sich wünschen, dass Clubs in diesem Bereich noch aktiver werden.

Insbesondere Aktionen, die Kindern und Jugendlichen zugute kommen, sollen laut der Studie von Fußballclubs umgesetzt werden (siehe Grafik unten). Außerdem werden Aktionen für sozial benachteiligte Personen sowie gegen Ausländerfeindlichkeit von den Fußball-Interessierten bevorzugt.

Titelfoto: imago images / Martin Hoffmann

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