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FA macht knapp zwölf Millionen Euro Verlust

Die Football Association (FA) hat im Geschäftsjahr 2017/18 einen Verlust von knapp zwölf Millionen Euro gemacht. Dieser war durch Investitionen in den englischen Fußball bedingt.

Die FA hat im Geschäftsjahr 2017/18 einen Umsatz von umgerechnet 424,4 Millionen Euro erwirtschaftet. Gegenüber dem Vorjahr (398,9 Millionen Euro) bedeutet dies eine Steigerung um etwa sechs Prozent. Die größten Einnahmeposten der FA sind die Bereiche Medien und Sponsoring. Über beide Bereiche generierte der englische Verband umgerechnet kumuliert 253,9 Millionen Euro, was etwa 60 Prozent aller Einnahmen entspricht.

Unter dem Strich schrieb die FA einen Verlust von 11,9 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor hatte der Verband noch einen Gewinn von etwa 18 Millionen Euro gemacht. Die FA erklärt den Verlust mit Rekordinvestitionen in Höhe von 148 Millionen Euro in den englischen Fußball. Unter anderem investierte der Verband in Infrastruktrur-Projekte, den englischen Nachwuchs und den Frauenfußball.

Zur Einordnung: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte bei seinen bisher letzten veröffentlichten Finanzzahlen einen Umsatz von 323,9 Millionen Euro für 2017 ausgewiesen. Dabei hatte der Verband einen Verlust von 20,3 Millionen Euro gemacht.

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