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EPFL-Chef Pangl: „UEFA hat die europäischen Ligen übergangen“

Georg Pangl (53), Generalsekretär des Verbands europäischer professioneller Fußballligen (EPFL), kritisiert die UEFA und ihre wohlmöglichen Pläne für einen dritten Europacup-Wettbewerb.

Der EPFL-Chef Georg Pangl hat in einem Interview mit der „Sport Bild“ die geplante Einführung eines neuen europäischen Wettbewerbs von der UEFA kritisiert. Er sieht darin die Gefahr einer weiteren Spreizung der Clubs. Prangl sagte: „Die 32 Top-Clubs in Europa – und davon sind geschätzt mindestens 50 Prozent immer dieselben – bekommen in den sechs Jahren von 2018 bis 2024 insgesamt knapp zwölf Milliarden Euro von der UEFA. Die 700 Proficlubs an der Basis, die es quasi eh nie schaffen sich für Champions- oder Europa-League zu qualifizieren, erhalten insgesamt 800 Millionen Euro.“

Prangl fordert, dass die Zahlungen der UEFA solidarischer verteilt werden und will deshalb in der Sache auf den europäischen Verband sowie die Club-Interessensvereinigung ECA zugehen.

Zudem bemängelt Prangl in dem Interview, dass die EPFL in die Pläne der UEFA nicht frühzeitig einbezogen wurde. Demnach habe die EPFL erst im Juni 2018 auf eigene Anfrage erste, konkretere Informationen des Verbandes bekommen.

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