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Infront widerspricht 1860-Kritik

Infront-Deutschland-Geschäftsführer Reinhardt Weinberger hat gegenüber SPONSORs der Kritik von 1860 München widersprochen.

Gegenüber SPONSORs sagte Infront-Deutschland-Chef Weinberger: "Infront hat den Sachverhalt geprüft und kann keine Vernachlässigung von Sorgfaltspflichten feststellen." Weinberger reagiert damit auf die Pressemitteilung des TSV 1860 München, der seinen wichtigsten Partnern fehlende Professionalität vorgeworfen hatte.

Die "Löwen" hielten es für angebracht, mit einer Pressemitteilung auf die Berichtersttatung rund um die Aktivierung von Hauptsponsor Die Bayerische beim Montagabendspiel gegen den 1. FC Nürnberg zu reagieren. Der Club hatte die Aktivierung anteilig kurzfristig ausgebremst. In Bezug auf die Aktion hieß es seitens der "Sechziger", dass eine Zusammenarbeit zwischen Club, Vermarkter und Infront "nur unter der Voraussetzung möglich, dass Abläufe ein bestimmtes Maß an Professionalität erfüllen." Ein Kritikpunkt: Nürnberger Anhänger sollten vor der "Löwen"-Kurve platziert werden. Dazu heißt es: "In diesem Fall vernachlässigte der Vermarkter Infront seine Sorgfaltspflicht."

Infront: "Selbstverständlich in stetigem Austausch mit Partner"

Auf Infront-Seite will man sich fehlende Professionalität und Sorgfaltspflicht aber nicht vorwerfen lassen. Vielmehr heißt es seitens des Vermarkters, man habe auch in der gemeinsamen Umsetzung der einmaligen Aktion "#unsvereintFußbal" mit den beiden Club-Sponsoren Die Bayerische und Nürnberger wie gewohnt Hand in Hand mit Partner und Kunde zusammengearbeitet.

Gleichzeitig gibt sich Weinberger auf SPONSORs-Nachfrage auch versöhnlich und sagt: "Selbstverständlich sind wir im stetigen Austausch mit unserem Partner und bemühen uns um eine gedeihvolle und professionelle Zusammenarbeit."

 

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