eSport, Fifa

"eSoccer": DFB erzielt offenbar Einigung mit Infront

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) treibt seine Planungen im eSport voran. Einem Medienbericht zufolge hat der Verband dafür den Vermarkter Infront gewinnen können. Zudem soll eine weitere Agentur mit an Bord sein.

Bei seinem Bemühungen im "eSoccer" wird der DFB künftig offenbar von Infront und Stark unterstützt. Dies berichtet die "Sport-Bild". Konkret sollen die beiden Agenturen den Verband bei der Gründung eines Ligasystems unterstützen, in dessen Rahmen künftig ein deutscher eSport-Meister ausgespielt werden soll.

Der Vermarkter Infront betätigt sich seit Ende 2017 offiziell im eSport-Bereich. Die auf den elektronischen Sport spezialisierte Agentur Stark betreute unter anderem auch die Bundesligisten FC Schalke 04 und SV Werder Bremen bei der Gründung eigener eSport-Abteilungen. Noch ist der Abschluss des DFB mit Infront und Stark nicht von offizieller Seite bestätigt. Keine der beteiligten Parteien war bislang auf SPONSORs-Nachfrage für eine Stellungnahme zu erreichen.

Der DFB hatte im vergangenen Frühjahr einheitliche Leitlinien zum Thema eSport präsentiert, die der Verband unter dem Begriff "eSoccer" zusammenfasst. Bei sämtlichen Aktivitäten im elektronischen Sport wollen sich der DFB und seine Landesverbände auf fußballbezogene Spiele und Formate beschränken. Durch die neue Ausrichtung sollen eSport-Vereine künftig Mitglied im DFB werden können. Dafür will der Verband im Herbst 2019 auf seinem Bundestag seine Satzung ändern.

Infront betätigt sich beim DFB bisher bereits als Dienstleister für LED-Bandenwerbung bei Länderspielen.Der Vertrag läuft Ende des Jahres aus.  Die Schweizer Agentur kümmert sich zudem um die Vermarktung der Sponsoring- und Medienrechte des DFB-Pokals.

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