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Sky erreicht 770 000 TV-Zuschauer mit Bayern-Spiel

Die Partie des FC Bayern München bei Benfica Lissabon am Mittwochabend verfolgten auf Sky 770 000 TV-Zuschauer. Zusammen mit der parallel laufenden Konferenz um 21 Uhr erreichte der Bezahlsender 1,19 Millionen Menschen, was einem Marktanteil von 4,7 Prozent entspricht.

Gegenüber dem Vortag, als Sky mit dem Einzelspiel von Borussia Dortmund gegen den FC Brügge 390 000 TV-Zuschauer erreicht hatte, bedeutet der Wert durch die traditionell zuschauerstarken Bayern eine deutliche Steigerung.

Mit der Konferenz zur ersten Anstoßzeit um 18:55 Uhr am Mittwoch kam Sky auf 340 000 Fernsehzuschauer. Darin waren die Spiele Schachtar Donezk gegen die TSG 1899 Hoffenheim und Ajax Amsterdam gegen AEK Athen zu sehen. Am Dienstag hatte Sky mit der Konferenz um 18:55 Uhr ohne deutsche Beteiligung 290 000 Zuseher erreicht – also etwas weniger.

Champions League: Kein Free-TV mehr am Mittwoch

Die Übertragungen der Champions League am Mittwoch waren die ersten in Deutschland, in denen kein Spiel im Free-TV zu sehen war. Daher sind die Werte von Sky auch nur schwer mit denen aus der Vorsaison zu vergleichen.

In der Spielzeit 2017/18 war Sky mit dem ersten und exklusiven Einzelspiel des FC Bayern an einem Dienstag gegen den RSC Anderlecht auf 790 000 TV-Zuschauer gekommen – also 20 000 mehr als jetzt gegen Benfica. Das erste Spiel des deutschen Rekordmeister an einem Mittwoch im vergangenen Jahr wurde seinerzeit noch vom ZDF übertragen. Naturgemäß erreichte der Free-TV-Sender damit starke 8,27 Millionen Zuseher und damit deutlich mehr als jetzt der Bezahlsender Sky. Zudem spielten die Bayern damals mit Paris Saint-Germain gegen einen prominenten Gegner.

In der aktuellen Spielzeit ist die Fußball-"Königsklasse" in Deutschland erstmals nur im Pay-TV zu sehen. Sky teilt sich die gesamten Live-Rechte mit Dazn. Die kostenpflichtige Streamingplattform veröffentlicht bisher keine Abrufzahlen.

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Die Evolution der „Königsklasse”

Neue Anstoßzeiten und Medienpartner, mehr Prämien und fest vergebene Startplätze: Die UEFA Champions League geht mit vielen Veränderungen in die neue Spielzeit. Die wichtigsten Neuerungen und deren Auswirkungen im Überblick.

Sky und Discovery schließen Bundesliga-Kooperation für Sportsbars

Sky Deutschland und Discovery haben eine neue Partnerschaft bis zum Ende der aktuellen Medienrechteperiode der Deutschen Fußball Liga (DFL) geschlossen. Durch die Vereinbarung sind Sky-Sportsbars bis zum Ende der Saison 2020/21 in der Lage, alle Spiele der Bundesliga live über lineares Fernsehen zu zeigen.

Konkret können Sportsbars durch die Vereinbarung der beiden TV-Partner der Bundesliga nun den Discovery-Kanal „Eurosport 2 HD Xtra“ hinzubuchen. Der lineare TV-Sender ist für alle Betreiber von Sportsbars, Hotelbars und Vereinsheimen empfangbar, die Sky über Satellit empfangen.

Durch das neue Angebot ist es den Gastronomiebetreibern im Gegenzug nicht mehr gestattet, zum Beispiel die Freitagsspiele der Bundesliga über den Eurosport Player als Stream auszustrahlen. „Wir stärken unsere Position als wichtigster TV-Partner für die Gastronomie“, sagte Paul Sexton-Chadwick, Senior Vice President von Sky Business Solutions.

Discovery zeigt über den Eurosport Player in der laufenden Rechteperiode 40 Bundesliga-Partien live, darunter 30 Freitagsspiele sowie fünf Spiele am frühen Sonntagnachmittag (Anstoß: 13.30 Uhr) und fünf Partien am Montagabend.

Eurosport, Dazn und Co.: Nächste Kooperation für Sky

Sky hatte bereits im Juli eine ähnliche Vereinbarung mit Dazn für Sportsbars geschlossen. Seither dürfen Betreiber der Gaststätten alle Spiele der UEFA Champions League mit deutscher Beteiligung bis 2021 live im linearen TV zeigen.

Noch am Dienstag hatte Carsten Schmidt, CEO von Sky Deutschland, in einem Interview mit "Sportbuzzer" mit Blick auf die TV-Situation in der Bundesliga geklagt: "Wir sind durchaus fähig, gute Kooperationen im Sinne der Zuschauer einzugehen, mit Dazn, mit der Deutschen Telekom oder auch mit der ARD beim Handball ist dies der Fall. Mit Eurosport ist uns das bisher noch nicht gelungen."

Nun gab es eine erste Einigung zwischen Sky und Discovery.

Die Sky-Quoten zum Champions-League-Auftakt

Zum Auftakt der UEFA Champions League erreichte Sky mit seinen Live-Übertragungen am Dienstagabend ab 21 Uhr in Summe 1,04 Millionen Fernsehzuschauer. Damit kam der Pay-TV-Sender beim Gesamtpublikum auf einen Marktanteil von 4,2 Prozent.

Das Auftaktspiel von Borussia Dortmund beim FC Brügge verfolgten dabei durchschnittlich 390 000 Menschen, die Konferenz um 21 Uhr erreichte 640 000 Zuschauer. Zur Konferenz der ersten und neuen Anstoßzeit um 18:55 Uhr hatten zudem 290 000 Zuseher eingeschaltet. 

Die Reichweiten des ersten Champions-League-Spieltags (Dienstag) bei Sky sind aufgrund der neuen Rechtesituation nur schwer mit denen des ersten Spieltags aus der Vorsaison zu vergleichen. In Summe waren vor einem Jahr am Dienstagabend ab 20:45 Uhr 1,33 Millionen TV-Zuschauer dabei, also knapp 300 000 mehr als am jetzigen Dienstag ab 21 Uhr. 

Allerdings hatte Sky im vergangenen Jahr alle Partien am Dienstag als Einzeloption sowie als Konferenz live und exklusiv übertragen. Unter den Ansetzungen war unter anderem das Heimspiel des FC Bayern München gegen den RSC Anderlecht sowie die weitere prominente Begegnung des FC Barcelona gegen Juventus Turin. Zudem gab es in der Champions League seit dieser Saison erstmals eine zweite Anstoßzeit, was die kumulierte Reichweite der Sky-Übertragungen in diesem Jahr zudem verringert hat. 

Champions League: Kein Free-TV mehr am Mittwoch

Es wird spannend zu sehen sein, wie sich die Champions-League-Quoten von Sky künftig entwickeln werden – insbesondere am Mittwoch. Denn in dieser Spielzeit ist die "Königsklasse" erstmals nicht im Free-TV zu sehen. Bis zuletzt hatte das ZDF eine deutsche Partie am Mittwochabend live übertragen und damit stets mehr Menschen erreicht als der Bezahlsender Sky.

In dieser Spielzeit teilt sich Sky die gesamten Live-Rechte mit Dazn. Die kostenpflichtige Streamingplattform veröffentlicht bisher keine Abrufzahlen.

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Deutsche eSport-Organisation schließt Kooperation mit 20th Century Fox

Die US-amerikanische Filmproduktionsgesellschaft 20th Century Fox hat eine Medienpartnerschaft mit Penta Sports geschlossen. Das Unternehmen wird bei der deutschen eSport-Organisation offiziell als Premium-Partner gelistet. Im Rahmen der Kooperation sollen nach Angaben der beiden Partner "Gamer und Movie Fans" zusammengebracht werden.

Konkret will Penta Sports kommende Filme von 20th Century Fox wie "Alita Battle Angel" oder "X-Men" über nicht näher definierte Maßnahmen in der Gaming-Community platzieren. Zudem soll im Rahmen der Kooperation im Berliner Leistungszentrum von Penta Sports eine eigene Themenwelt entstehen. Diese soll rund 450 Quadratmeter groß sein und die Themenbereiche eSport und Filme von 20th Century Fox verschmelzen lassen. 

Laut Angaben von Penta Sports stellt die jetzt geschlossene Partnerschaft eine in dieser Form noch nicht dagewesene im eSport dar. Zuletzt hatte auch das US-Filmstudio Warner Bros. im Sportbusiness einen Abschluss getätigt und mit dem italienischen Fußballclub AS Rom abgeschlossen.

Neben 20th Century Fox führt Penta Sports aktuell das IT-Unternehmen Arctic, den Onlineshop One.de, den Glücksspielanbieter Sunmaker sowie den Smartphone-Hersteller Wiko als Partner auf. Die eSport-Ogranisation wurde im Jahr 2013 in Berlin gegründet und nimmt im eSport unter anderem in den Spielen "Counter Strike: Global Offensive", "Rainbow Six: Siege" und "FIFA" teil.

CEO Schmidt: "Sky fordert nicht mehr Anstoßzeiten"

In einem Interview mit der Plattform "Sportbuzzer" sagte Schmidt, CEO von Sky Deutschland: "Um das deutlich zu sagen: Sky fordert nicht mehr Anstoßzeiten." Die aktuelle Regelung in der Bundesliga mit fünf verschiedenen Anstoßzeiten für neun Spiele hält Schmidt im Vergleich zu England oder Italien, wo es zehn Anstoßzeiten für zehn Partien gibt, für eine "sehr maßvolle und gute Lösung".

Zudem kritisierte Schmidt in dem Interview erneut die Verteilung der TV-Gelder in der Bundesliga. "Wir sind nicht Teil dieses Prozesses. Das macht die DFL und da gibt es eine Menge kluger Menschen", sagte der Sky-CEO. Laut Schmidt sollten in "einer perfekten Welt" die deutschen Teilnehmer der UEFA Champions League, "die sowieso schon sehr stark von europäischen TV-Geldern profitieren, vielleicht im Bundesliga-Verteilungsschlüssel nicht ganz so stark berücksichtigt werden".

Schmidt hatte den aktuellen Verteilerschlüssel der Medieneinnahmen der Deutschen Fußball Liga (DFL) bereits nach dessen Inkrafttreten im Sommer 2017 als "verpasste Chance" für einen ausgeglicheren Wettbewerb in der Bundesliga bezeichnet. In der aktuellen Spielzeit generiert der deutsche Meister FC Bayern München rund 63,2 Millionen Euro an nationalen Medienerlösen. Aufsteiger Fortuna Düsseldorf kommt als letzter der TV-Tabelle mit etwa 24,7 Millionen Euro nur auf knapp ein Drittel davon.

US-Sender startet Animationsserie zur Champions League

Über seine Tochter „Bleacher Report“ hat Turner Sports zum Start der UEFA Champions League eine Animationsserie gelauncht. Die Mini-Serie mit dem Namen „The Champions“ (eine Folge dauert meist nur wenige Minuten) soll über insgesamt 18 Folgen gestreckt werden und ist auf allen digitalen Kanälen von „Bleacher Report“ zu sehen, unter anderem über die Homepage und Youtube.

Die Macher der Animationsserie wollen in dem neuen Format die Welt des europäischen Spitzenfußballs in überspitzter Form darstellen. Dazu werden animierte Charaktere aller 32 Champions-League-Clubs in einem animierten Reality-TV-Format in einer Villa zusammenleben und auf satirische Art und Weise von den Produzenten in Szene gesetzt.

It's Move-In Day For The World's Top Footballers | The Champions S1E1

Hinter dem Format stecken die beiden Brüder Adam und Craig Malamut sowie Ideengeber Andy Hayens. Die Malamut-Brüder waren speziell in den USA bereits mit einem ähnlichen Format erfolgreich. Die Animationsserie „Game of Zones“, eine Parodie der Serie „Game of Thrones“, mit Spielern und Persönlichkeiten aus der National Basketball Association (NBA) läuft bereits seit über vier Jahren erfolgreich auf den digitalen Kanälen von „Bleacher Report“.

Eine vergleichbare Serie ist über den europäischen Spitzenfußball bisher noch nicht bekannt. Turner Sports hält in den USA Live-Rechte der UEFA Champions League für Streaming und lineares Fernsehen.

UEFA plant eigene Streaming-Plattform

Guy-Laurent Epstein sagte dem spanischen Sportbusiness-Portal „Palco23“, dass die UEFA die Errichtung einer eigenen Streaming-Plattform anstrebe. „Es ist noch nicht fertig, aber wir bauen unsere eigene OTT-Plattform auf, die es uns ermöglicht über unsere jetzigen Inhalte hinauszugehen, sagte der Direktor Marketing des Europäischen Fußball-Verbands. Die OTT-Plattform soll laut Epstein in erster Linie Sendefläche für UEFA-Wettbewerbe wie Futsal oder Frauenfußball bereitstellen, die bislang wenig mediale Aufmerksamkeit erhalten.

Epstein stellte klar, dass die UEFA mit der eigenen OTT-Plattform nicht in Konkurrenz zu den klassischen Medien treten wolle und die TV-Rechte der UEFA Champions League und Europa League auch künftig in den Händen der großen Medienhäuser bleiben sollen. Stattdessen will die UEFA neben Live-Inhalten von Futsal und Frauenfußball ihre neue Plattform auch mit Highlights und Hintergrundinhalten bestücken.

Wann konkret die geplante Plattform an den Start gehen soll, sagte Epstein nicht.

Kein TV-Blackout? DHB-Chef "legt die Hand ins Feuer"

Schober, Vorstandsvorsitzender des DHB, sagte auf einer Pressekonferenz in Köln: "Ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass ein reichweitenstarker Sender, das heißt ARD, ZDF oder ein frei empfangbarer privater Sender, die Rechte bekommt und die WM in Deutschland damit im Free-TV zu sehen sein wird."

Bislang ist unklar, welche TV-Sender die Spiele der IHF Handball-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr (10. bis 27. Januar 2019 in Deutschland und Dänemark) übertragen werden. Die International Handball Federation (IHF) hatte im August ihre Vereinbarung mit dem bisherigen Medienrechtevermarkter MP & Silva gekündigt. Grund dafür sind finanzielle Probleme des Unternehmens. Nun verhandelt der Weltverband nach eigenen Angaben mit Lagardère Sports über eine Vereinbarung als Vermarkter der Medienrechte für Handball-Weltmeisterschaften, nach SPONSORs-Informationen steht ein Abschluss kurz bevor.

Auch Andreas Michelmann, Präsident des DHB, rechnet "relativ bald" mit einer Lösung. "Wir wissen ja, dass die Fernsehsender eine Vorlaufzeit brauchen, von daher können die Jungs nicht zu lange pokern", sagte er in Köln.

Schwierigkeiten bei der Vermarktung der Handball-WM-Rechte hatte es hierzulande zuletzt mit BeIN Sports gegeben. Die katarische Al-Jazeera-Tochter, die die IHF-Rechte in der vergangenen Periode vor MP & Silva besessen hatte, hatte sowohl 2015 als auch 2017 eine Verbreitung der WM-Übertragungen über Satellit abgelehnt.

Kia streamt Turnierspiele von Tennisprofi Thiem

Kia Austria zeigt die Matches des österreichischen Tennisprofis Dominic Thiem bei einem anstehenden Turnier auf seiner Website Kia.com. Damit haben User in Österreich die Möglichkeit, die Spiele des Top-10-Spielers beim ATP-250-Turnier in St. Petersburg (19. bis 23. September) live und kostenlos auf der Website von Kia zu verfolgen. Vermittelt wurde die Zusammenarbeit von Lagardère Sports.

Der Österreicher Thiem ist seit 2015 Markenbotschafter von Kia Österreich. Neben Fußball ist für den koreanischen Autobauer Kia der Tennissport ein wesentlicher Sponsoringbereich. Seit mehr als zehn Jahren tritt Kia Motors als Partner bei den Australian Open auf.

Dass Übertragungsrechte im Tennis mittlerweile auch außerhalb der klassischen Medien verkauft werden, ist nichts gänzlich Neues. So hatte im April unter anderem auch die Deutsche Wimbledon-Siegerin Angelique Kerber ihre Spiele beim Fed Cup in Stuttgart live auf ihrem Facebook-Kanal gestreamt. Mit Kia hat nun auch ein Sponsor Übertragungsrechte an einzelnen Spielen eines Sportlers gekauft.

Lagardère vermarktet TV-Rechte von Mercedes Cup

Die Vereinbarung zwischen Lagardère Sports und der Agentur Emotion als Turnierveranstalter des Mercedes Cups läuft bis zum Jahr 2022. Damit hält der Vermarkter künftig weltweit die Übertragungsrechte des Rasenturniers in Stuttgart und verkauft diese wiederum an TV-Sender in verschiedenen Märkten. Die Übertragungsrechte für den deutschen Markt sind in der Vereinbarung jedoch nicht beinhaltet.

Lagardère Sports hatte bereits in diesem Jahr einmalig die Medienrechte des Stuttgarter 250er-Turniers vermarktet. Die diesjährige Veranstaltung wurde hierzulande von Sky auf dem Free-TV-Sender Sky Sport News HD übertragen.

Lagardère Sports dient weltweit bereits bei einer Vielzahl von ATP-250er-Events als Medienvermarkter, unter anderem bei den BMW Open in München oder beim Open Sud de France in Montpellier.

Der Mercedes Cup findet jährlich am Stuttgarter Weissenhof statt. Seit 2009 ist das Turnier Teil der ATP World Tour 250. Mercedes-Benz ist seit 1979 Titelsponsor des Turniers. Veranstalter ist die Grazer Emotion Management GmbH.

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MERCEDES CUP: NEUER TERMIN, BESSERE VERMARKTUNG

Der Belag- und Terminwechsel ermöglichen dem Stuttgarter Mercedes Cup bessere Vermarktungsmöglichkeiten und höhere Umsätze.