Wirtschaft | Elektronik/IT

IOC-Sponsor Intel trägt eSport-Event in Pyeongchang aus

IOC-Sponsor Intel trägt eSport-Event in Pyeongchang aus
13.02.2018

Intel hat im Vorfeld der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang ein eSport-Turnier ausgetragen. Damit positioniert der TOP-Partner des IOC die Sportart prominent im Umfeld des Großsport-Events.

Die Intel Extreme Masters der Electronic Sports League (ESL) sind die höchste Spielklasse im eSport. Im Vorfeld der Olympischen Winterspiele 2018 hat der US-amerikanische Elektronikhersteller einen eigenen Wettbewerb unter dem Dachtitel der großen Serie gestartet. Bei den Intel Extreme Masters (IEM) PyeongChang spielten 18 eSportler in "StarCraft II" um den Hauptpreis von 150 000 US-Dollar (rund 121 500 Euro). Überraschende Siegerin des Events war die Kanadierin Sasha “Scarlett” Hostyn.

Mit dem eSport-Event hat Intel zum einen seine im Juni geschlossene "TOP"-Partnerschaft mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) aktiviert. Zum anderen nutzt das Unternehmen sein Engagement, um die Sportart im direkten Umfeld von Olympia zu platzieren. Der eSport strebt an, Teil von Olympia zu werden. Bei den Asian Games 2022 wird die Disziplin neben den klassischen Sportarten als Medaillensport ausgetragen, für die Olympischen Spiele 2024 in Paris war zuletzt vermehrt eine Aufnahme im Gespräch.

Der endemische eSport-Sponsor Intel will die Aufnahme des eSport als olympische Sportart durch die Aktivierung unterstützen. "Ja, wir wollen aktive Fans, wir wollen einen großen Austragungsort – und all das innerhalb des Olympic Park",  sagte John F. Bonini, General Manager eSport and Gaming von Intel, gegenüber "Sportsbusinessdaily".

Intel Extreme Masters PyeongChang
13.02.2018
Roman Gerth
 Der Autor 

Roman Gerth