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Brose-Chef Stoschek plant "Projekt Franken"

Brose-Chef Stoschek plant "Projekt Franken"
09.06.2017

Um international und in der BBL langfristig noch erfolgreicher sein zu können, hat Brose-Bamberg-Aufsichtsratschef Michael Stoschek ein großflächiges "Projekt Franken" angeregt.

In den zurückliegenden Halbfinals der Play-offs der Easycredit Basketball Bundesliga (BBL) konnte sich Brose Bamberg wie im Vorjahr gegen den aufstrebenden Konkurrenten FC Bayern Basketball durchsetzen. Michael Stoschek, Aufsichtsratsvorsitzender von Brose Bamberg und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung von Namenssponsor Brose, sieht langfristig aber trotzdem Gefahr vonseiten der Münchner ausgehen. "Um auf Dauer mit München mithalten zu können, ist Bamberg allein zu klein, Brose als Sponsor zu klein und ist auch unsere Halle zu klein", sagte Stoschek.

Laut Stoschek könnte sich der BBL-Club künftig mit der Stadt Nürnberg zusammenschließen, um auch den Einzugsbereich der 500-000-Einwohnerstadt zu erschließen. "Wir können auch ein größeres Team, das international wettbewerbsfähig sein soll, nicht allein von Brose und den heutigen Sponsoren finanzieren. Deswegen ist der Gedanke, aus dem Projekt Bamberg mehr ein Projekt Franken zu machen", sagte der Brose-Chef.

Bereits im vergangenen Winter hatte Brose Bamberg zwei Partien in der Arena Nürberger Versicherung in Nürnberg vor 8000 Zuschauern ausgetragen. Die heimische Brose Arena im rund 65 Kilometer entfernten Bamberg fasst aktuell 6500 Zuschauer. Im vergangenen März hatte Stoschek angekündigt, dass Namenssponsor Brose, den möglichen Bau einer neuen Arena mitfinanzieren würde.

09.06.2017
Gabriel Wagner
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Gabriel Wagner